Kunst  und  ahlers.

 
   
 

 
Günther Ahlers - Jahrgang 1955

 
 
Im Jahr 1971 erlernte er den Beruf des Malers und arbeitete 1975 bis 1978 an verschiedenen Theatern. In Folge dessen wurde er 1978 zum Bühnenmaler ausgebildet.
 
Von 1978 bis 1989 arbeitete er an Gestaltungen im Auftrag vom Studio Bendestorf sowie im Studio Hamburg für verschiedene Kino und Fernsehfilme - des Weiteren Auftragsarbeiten für Werbefilme im Studio Bendestorf.
 
Seit 1990 zeigt er in verschiedenen Ausstellungen seine Zeichnungen sowie private Auftragsarbeiten.
 
 
 
Über den Künstler:

 
Im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens steht die Auseinandersetzung mit Bewusstseinsprozessen.
 
Seine ausdrucksstarken Farben und effektvollen Motive wecken in dem Betrachter viele Assoziationen.
 
Durch seine handwerklichen Fähigkeiten und Experimente mit neuen Materialien entstehen immer wieder beeindruckend schöne wie auch effektvolle Bilder.
Einfühlende Vorstellungskraft und sicherer Umgang mit Farben und Formen, runden sein künstlerisches Arbeiten ab.
 
 
Seine Arbeiten bewegen sich im Wechselspiel zwischen Realismus und Abstraktion und lassen sich nicht in eine Stilrichtung eingrenzen.
 
 
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Zeitungsartikel über Günther Ahlers und seine Werke

 
 






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14.04.2005



 
 
 
 
01.04.2005

Farbe ins Spiel bringen - Rotenburger Rundschau
 
Günther Ahlers eröffnet Malereibetrieb in Helvesiek
 
Helvesiek.(ivr).
Beruf: Maler, Hobby: Künstler – nicht immer harmonieren Freizeitgestaltung, Leidenschaft und Arbeitsalltag so gut miteinander wie bei Günther Ahlers. Der Helvesieker hat kürzlich im Flachsweg 8 einen Malereibetrieb eröffnet.
Mehr als 20 Jahre lang arbeitete Ahlers in Buchholz in der Nordheide in Festanstellung. Zum 1. März wagte er schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit.
 
Zu seinem Repertoire gehören Maler- und Tapezierarbeiten, Lackierung, Renovierung, Stuckleisten und Rosetten, Fassadengestaltung, skandinavische Maltechniken, Spachtel- und Wischtechniken, klassische und venezianische Marmorierungen, Patinierungen sowie Farb- und handwerkliche Beratung vor Ort für all diejenigen, die ihrem Heim mit den eigenen Händen einen neuen Anstrich verleihen möchten.
 
Hochwertige Arbeit zu fairen Preisen – überall. So lautet dabei stets die Devise. Dabei bringt der Maler, der nebenbei auch erfolgreich Bilder gestaltet, ausstellt und verkauft, eigene Ideen ein. „Man muss mutig sein, dem Trend immer einen Schritt voraus“, so Ahlers. „Dann kann man aus jedem Raum, aus jeder Wohnung und jedem Haus ein kleines Schloss machen.“
 
Weitere Informationen zu dem breitgefächertem Angebot gibt es unter Telefon 04267/981283 oder Telefon 0172/4541919 sowie im Netz unter www.kunstundahlers.de
© Rotenburger Rundschau
 
 
 
 
29.12.2004
 
"An dieser Zeit hängt mein Herz" - Rotenburger Rundschau
 
Günther Ahlers aus Helvesiek malt wetterfeste Bilder - Hausgalerie eingerichtet
 
Helvesiek.
Wer das Haus im Flachsweg 8 betritt, lenkt seinen Blick unweigerlich gen Himmel: In etwa zweieinhalb Metern Höhe zieren facettenreiche Kunstwerke die Holzwände. Kompositionen aus Rot und Schwarz, aber auch andere Farbzusammenstellungen sind hier in Öl auf Leinwand zu finden und werden von Halogenstrahlern ins rechte Licht gerückt. Hausbesitzer Günther Ahlers erfüllte sich mit der kleinen Privatgalerie einen langgehegten Wunsch: Er will Kunst für jedermann erschwinglich machen.
 
Dabei könnte der Helvesieker ohne Weiteres mehr für seine Bilder verlangen. Denn künstlerisches Talent hat Günther Ahlers allemal – das bestätigten ihm sogar schon namhafte Meister des Pinsels wie beispielsweise Lothar Reinhard, seines Zeichens einer der begabtesten Schüler von Nils Burwitz. Für ihn malt Ahlers derzeit auch ein Foto von zwei Tänzern ab – in wetterfester Farbe, die er eigens in einem siebenjährigen Prozess entwickelt hat und die somit zu einem besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit wurde. „Auf dem Abzug ist eine Frau zu sehen, die einst eine sehr gute Freundin von Lady Di war. Die Besitzer wollten das Foto gern als Outdoorbild für den Garten haben“, erklärt Ahlers.
 
 
 
 
 
 
 

Seit der Garten-Eden-Ausstellung in Dortmund, auf der er einige Werke der Öffentlichkeit vorgestellt hat, und der Eröffnung seiner Hausgalerie mehren sich die Aufträge. Für seine Bilder hat er mittlerweile in ganz Deutschland Abnehmer gefunden. „Vieles läuft seither durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Einen wesentlichen Anteil daran trägt mein Freund Henry Bax, der mir viel Türen geöffnet hat. Das freut mich natürlich sehr. Damit komme ich meinem Ziel, irgendwann allein von der Kunst leben zu können, ein Stück näher“, so der 49-Jährige.
 
Beim Gedanken daran beschleicht ihn aber auch ein bisschen Wehmut, denn das würde gleichzeitig bedeuten, dass er seinen Beruf als Maler endgültig an den Nagel hängen müsste. „Wenn ich mich jetzt und hier für eine der beiden Professionen entscheiden müsste, würde mir das sehr schwer fallen. Denn ich liebe meinen Beruf, für mich gibt es keinen besseren. Schon als Kind fand ich es faszinierend, beim Streichen der Türen zuzuschauen.“
 
So kam es also nicht von ungefähr, dass sich Ahlers 1971 für eine Ausbildung zum Maler entschied. „Meine Familie hat mich damals für komplett bekloppt erklärt, aber ich habe meinen Kopf durchgesetzt und wollte das unbedingt machen.“
 
Seine hohe Affinität zu Farben bezog sich jedoch nicht nur auf bloße Wand- oder Raumgestaltung. Auch auf Papier und Leinwand tobte sich der Künstler zur Genüge aus. „Ich habe ein wenig Talent von meinem Onkel geerbt. Der entwarf damals Bleistiftzeichnungen und ich habe fleißig mitgemalt.“
 
So folgte als nächster naheliegender Schritt eine weitere Ausbildung: Ahlers absolvierte die Lehre zum Bühnenmaler. Bis 1989 übernahm er zahlreiche Gestaltungsaufträge vom Filmstudio Bendestorf, dem „Hollywood in der Heide". In dem 2.200-Seelen-Dorf entstanden einst so bekannte Streifen wie die „Czardasfürstin“ mit Marika Rökk, die „Sünderin" mit Hildegard Knef und das „Schwarzwaldmädel“ mit Sonja Ziemann und Rudolf Prack. Da haben von Heinz Rühmann bis Hans Albers alle gedreht. Noch bis in die 60er-Jahre hinein wurden hier jährlich drei bis vier Filme gedreht. 1977 wurde in Bendestorf der „Schimmelreiter", 1978 dann „Grete Minde“ produziert. An beiden Projekten war Ahlers maßgeblich für die Kulissengestaltung verantwortlich.
 
Das größte Bild, das er damals malte, maß zwölf mal sechs Meter. Es folgten Arbeitsaufträge vom Hamburger Schauspielhaus. Originale Theaterplakate von „Lulu“ und „Verlorene Zeit“ von Hellenwein, die neben seinen eigenen Bildern in der Hausgalerie hängen, sind Überbleibsel aus dieser Zeit.
 
Auch für die Schwarzwaldklinik, die Drombuschs und einige Tatort-Folgen mit Manfred Krug griff Ahlers als Bühnenmaler zum Pinsel. „Dann wurde irgendwann alles immer weiter digitalisiert und die Aufträge schwanden. Aber an dieser Zeit hängen mein Herz und zahllose Erinnerungen“, erzählt der Künstler.
 
Heute konzentriert er sich ganz und gar auf die Malerei im klassischen Sinne. Ideen und Träume werden sofort nach dem Aufwachen in Skizzen festgehalten und bei Gefallen irgendwann umgesetzt.
 
Außerdem unterstützt er mit seiner Arbeit soziale Projekte, setzt sich für die Müllkinder in Brasilien oder die Kinderkrebshilfe in Buchholz ein. „Für das Müllkinderprojekt habe ich in Dortmund zwölf Bilder ausgestellt, die versteigert werden sollen. Ich hoffe, dass da ordentlich was bei rumkommt.“
 
Apropos verkaufen: Nicht alle Bilder würde er weggeben. Da ist zum Beispiel „Vater Imperator“, ein großes Gemälde, wetterfest, das draußen im Garten steht und Ahlers an seine Kindheit erinnert. Oder „Sein oder nicht Sein“, das im Jahre 2000 „aus einem Guss“ entstand. „Das Bild ist nicht käuflich, ebenso wenig wie ich“, betont Ahlers und schmunzelt: „Es passt hier einfach wahnsinnig gut rein.“
 
Alle anderen Werke würde er für einen „fairen“ Preis unter die Leute bringen. „Mir wurde schon oft vorgeworfen, ich würde meine Bilder verramschen. Aber das ist überhaupt nicht so. Ich möchte lediglich, dass Kunst nicht nur für Wohlhabende erschwinglich ist, sondern auch für den Normalverdiener. Deshalb habe ich auch nicht in großen Galerien ausgestellt. Denn da liegen die Aufschlagsquoten bei 200 bis 600 Prozent. Und das muss einfach nicht sein.“
 
Wer Günther Ahlers Privatgalerie besichtigen möchte, sollte vorher unter Telefon 04267/981283 einen Termin vereinbaren.
© Rotenburger Rundschau
 
 
 
 
10.09.2004
 
Künstler unterstützt Spielkreis - Rotenburger Rundschau
 
Günther Ahlers ermöglicht Piratenschiff-Anschaffung für Kindergruppe
 
Helvesiek. (vg).
Zur Ausstellung in seinem Haus und Garten konnte Künstler Günther Ahlers zahlreiche Besucher begrüßen. Den Schwerpunkt der Schau bildeten Gemälde, die der Helvesieker mit einer selbst entwickelten witterungsbeständigen Farbe auf Siebdruckplatten gebracht hat.
 
Weil Ahlers sich über die mit bis zu 250 Gäste „sehr gefreut“ hat, beschloss er, selbst anderen eine Freude zu machen. Im Gespräch mit Gemeindebürgermeister Gerhard Müller hatte Ahlers von den knappen Mitteln im Gemeindehaushalt erfahren. Müller gab den Tipp, dass gerade der Spielkreis mit begrenzten Zuwendungen zurecht kommen müsse. Der Künstler nahm die Anregung auf. Er besuchte die Gruppe, deren Leitung Annelie Lüdemann und Heike Holsten-Stephan und haben. Ahlers kam nicht mit leeren Händen. Er brachte eine Reihe von Geschenken, darunter eine kleine Box mit 250 Euro Inhalt, mit. Zur Freude der Mädchen und Jungen.
 
Für sie wird mit dem Erlös von der Ausstellung ein großes Piratschiff angeschafft. Dieses wird aus Holz gebaut und eine Höhe von etwa drei Metern haben.
 
Annelie Lüdemann berichtete, dass schon jetzt an entsprechende Kleidung für die Kinder gedacht ist. „Wir denken an farbenfrohe Piratentücher und Westen.“
 
Bild: Annelie Lüdemann und Heike Holsten-Stephan vom Spielkreis freuen sich mit den Kindern über die Unterstützung durch den Helvesieker Künstler Günther Ahlers.
© Rotenburger Rundschau
 
 
 
 
27.08.2004
 
Malerei im Regenschauer - Rotenburger Rundschau
 
Künstler Günther Ahlers hat eine witterungsbeständige Farbe entwickelt Helvesiek. (vg). Die Gewohnheit lässt sich nicht so schnell verwischen. Zeigte Künstler Günther Ahlers doch vor kurzem eine Reihe seiner Gemälde, die mit witterungsbeständiger Farbe entstanden sind. Und das in Freiem. Bei einsetzendem Regen flüchteten Besucher wie Künstler unter ein Dach. Die Gemälde blieben draußen im Schauer stehen. Zur Verwunderung der Gäste. Dabei hatte Ahlers zuvor berichtet, dass die Bilder wetterfest seien. Aber eben daran muss sich das Publikum erst gewöhnen.
Am Samstag, 28. August, von 13 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 29. August, von 11 bis 18 Uhr, zeigt der 48-Jährige in seinem eigenen Haus und Garten im Flachsweg 8 in Helvesiek eine Ausstellung mit seinen Bildern. Ahlers hat die Beschaffenheit der beständigen Farbe sieben Jahre erprobt. Im Regen, bei Minusgraden und einmal sogar mit einem Druckluftreiniger. Die eigentliche Entwicklung der intensiven Farbtöne hat dabei, so berichtet der Helvesieker, „lediglich ein halbes Jahr“ in Anspruch genommen.
 
 
Am Samstag, 28. August, von 13 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 29. August, von 11 bis 18 Uhr, zeigt der 48-Jährige in seinem eigenen Haus und Garten im Flachsweg 8 in Helvesiek eine Ausstellung mit seinen Bildern. Ahlers hat die Beschaffenheit der beständigen Farbe sieben Jahre erprobt. Im Regen, bei Minusgraden und einmal sogar mit einem Druckluftreiniger. Die eigentliche Entwicklung der intensiven Farbtöne hat dabei, so berichtet der Helvesieker, „lediglich ein halbes Jahr“ in Anspruch genommen.
 
Auf Interesse ist die neue Farbe nicht nur bei Ausstellungsbesuchern, sondern speziell auch bei Garten- und Landschaftsplanern gestoßen. Grund: „Die Gemälde sind ein geeignetes Element zur Gestaltung von Gärten. Nach dem Trend, Holz und Metall einzusetzen, sind jetzt Bilder als Farbtupfer, gerade im Herbst und Winter, gefragt“, sagt Ahlers. Weiterer Clou bei seinen Gemälden: Je nach Lichteinfall verändert sich die Farbgebung. Somit hat der Betrachter bei Sonne, Regen, Schatten und einsetzender Dunkelheit jeweils ein anderes Bild.
 
Ahlers hat den Beruf Maler gelernt und war von 1975 bis 1978 an Theatern tätig. 1978 bildete er sich zum Bühnenmaler weiter. Für Kino- und Fernsehfilme, unter anderem mit Gert Fröbe und Jürgen Prochnow, war er in den folgenden elf Jahren gestalterisch tätig. Zudem führte Ahlers Auftragsarbeiten für Werbefilme aus.
 
Ahlers verfolgt das Prinzip, „mit wenig Mitteln viel zu erreichen“. Kunst erscheint ihm in erster Linie als Geschmackssache. „Es ist nicht wichtig, ein Bild zu verstehen. Entscheidend ist nur, ob einem ein Bild gefällt oder nicht.“ Er sieht sein Schaffen irgendwo im Wechselspiel zwischen Realismus und Abstraktion und ist dabei auf keinen bestimmten Stil festgelegt.
 
Der Helvesieker hat mit seinen Arbeiten seine, wie er sagt, „nicht so glückliche Jugendzeit verarbeitet“. Kunst ist für ihn zu einer wirkungsvollen Auseinandersetzung mit Bewusstseinsprozessen geworden. Ausdrucksstarke Farben und effektvolle Motive wecken dabei eine Reihe von Assoziationen beim Betrachter.
 
Ahlers hat seine Zeichnungen und Ölgemälde in den vergangenen 14 Jahren in Ausstellungen präsentiert und zahlreiche Auftragsarbeiten ausgeführt. Seit vier Jahren nutzt er Siebdruckplatten für seine Ölmalerei und hat auf eben diesem Material die Outdoor-Bilder enwickelt.
 
Bild: Gemälde können ganzjährig gestalterisches Element im Garten sein. Günther Ahlers aus Helvesiek hat schon mal die entsprechende Farbe entwickelt
 
Foto: Gebhart © Rotenburger Rundschau